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Wohnen
Städtebau

Lukas-Areal

Dresden

Städtebaulicher Entwurf und Realisierung einer Reihen- und Mehrfamilienhaus-Wohnanlage in der Dresdener Südstadt

Die Wohnanlage des „Lukas Areals“ wurde als eine alternative Möglichkeit der Bebauung innenstädtischer Quartiere konzipiert, die nach den Zerstörungen im Krieg und in dem Wiederaufbau der Nachkriegszeit nicht mehr das verloren gegangene homogene Stadtbild und Dichte wiedergewinnen können. Die Anlage besteht aus 39 Reihenhäusern und einem Wohn- und Geschäftshaus, das als eine Reihung in Dresden typischer Stadtvillen konzipiert wurde. Die Häuser sind um den zentralen, gemeinsamen Quartiersplatz angeordnet.
Die Gestaltung der Freiräume ist ein unverzichtbarer Bestandsteil des städtebaulichen und architektonischen Konzeptes. Die Freiraumgestaltung geht nahtlos in die Architektur über.
Die beige verputzten Fassaden werden durch Elemente aus Holz gegliedert, welche zum Teil als Schiebeläden ausgeführt wurden. Die Garagentore wurden in die Holzverschalung der Erdgeschosse bündig integriert. Die Fenster sind größtenteils als raumhohe französische Fenster ausgeführt. Die warmen Holzflächen der Fassaden vermitteln der ganzen Anlage zusätzliche Privatheit, Ruhe und Wohnlichkeit. 
Realisierung
Kosten
15.300.000,- EUR
BGF
15.200.000 m²
Grundstücksfläche
11.000 m²
Wohneinheiten
69
Gewerbeeinheiten
10
Leistungsphasen
1-7, anteilig 8 (künstl. Oberleitung), GU-Vergabe
Auszeichnungen
1. Platz Baupreis Plauen 2007 der Landeshauptstadt Dresden
Objektadresse

Reichenbachstraße 21
01069 Dresden
Deutschland

Auftraggeber
Petersen Bauträger und Projektentwicklungs GmbH
Projektleitung
Bernd Kimmel, Oliver Hebeisen
Mitarbeiter Planung

Michal Fiser, Marketa Jureckova, Michael Widmaier, Christian Simon, Bettina Schnerr, Anna Flückiger, Andrea Huse

Fachplaner

Statik: Rüdiger Jockwer und Partner Ingenieurbüro, Berlin; Baustatik Karg GmbH, Landsberg; TGA: IBJ-Ingenieurbüro Jähnichen, Großröhrsdorf; Landschaftsplanung: Vogt Landschaftsplaner GmbH, München; Farbkonzept: Friederike Tebbe, Berlin

Fotos
Ivan Nemec, Ulrich Schwarz